Die Pflegebedarfsplanung, der Podcast und ein Abschied – Was erwartet uns in der Zukunft?
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über die Pflegebedarfsplanung im Kreis Borken – ein Thema, das entscheidend dazu beiträgt, die pflegerische Versorgung auch in Zukunft bedarfsgerecht zu gestalten. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der Planung, sprechen über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und die Bedeutung ambulanter und stationärer Angebote. Gleichzeitig nehmen wir in dieser Folge nach mehr als zwei Jahren Abschied von der Moderatorin Lena Schlamann, die den Podcast mit aufgebaut und geprägt hat. Ein persönlicher Rückblick, spannende Einblicke und ein herzlicher Abschied in einer Folge.
Angebote der Pflegeberatung im Kreis Borken:
Kompakte Online-Vorträge für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige
Haben Sie Fragen, Anmerkungen oder Feedback?
Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an internet-pflege@kreis-borken.de
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00:00:03:
00:00:14: Ich glaube auch da, würde ich sagen die Gespräche mit den Gästen in den Interviews.
00:00:18: Also ich durfte selbst durch diese Interviews auch total viel dazulehren und habe nochmal so ein bisschen Einblick hinter die Kulissen bekommen und ja insgesamt natürlich auch zu sehen dass wir den Menschen im Kreis Borken mit dem Podcast helfen können also viel positives Feedback zu bekommen.
00:00:33: das hat Spaß gemacht.
00:00:36: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Pflege im Kreis Borken.
00:00:41: Mein Name ist Udo Ladecking
00:00:42: und ich bin Lena Schlamann, schön dass Sie heute wieder dabei sind!
00:00:46: Vielleicht habe ich das schon öfter gesagt aber unsere heutige Folge ist vor allem für mich wirklich eine ganz besondere Folge denn es ist tatsächlich meine letzte Podcast-Folge.
00:00:55: nach mehr als zwei Jahren gemeinsamer Podcastarbeit wird sich für mich nämlich beruflich was verändern und deshalb werde ich den Podcast leider auch verlassen.
00:01:02: Es soll aber natürlich nicht nur darum gehen, sondern wir sprechen auch noch über ein ganz interessantes Thema.
00:01:08: Ja genau!
00:01:08: Bevor du gehst möchten wir heute nämlich nochmal über ein Thema sprechen das einen großen Teil deiner Arbeit ausgemacht hat, nämlich über die Pflegebedarfsplanung im Kreis Borken und normalerweise laden wir uns für spezielle Themen ja auch immer spezielle Gäste ein.
00:01:25: Heute drehen wir den Spieß einfach um und ich darf dich interviewn.
00:01:30: Also, herzlich willkommen als unser Gast in deinem eigenen Podcast.
00:01:34: Danke!
00:01:36: Ja und dann wollen wir auch mal starten.
00:01:38: also der Begriff Pflegebedarfsplanung, der klingt ja erstmal ganz schön technisch und verwaltungslastig.
00:01:46: kannst du vielleicht einfach mal kurz erklären was sich dahinter überhaupt verbirgt?
00:01:51: Ja natürlich, also die Pflegebedarfsplanung das ist ein gesetzlicher Auftrag den der Kreis hat.
00:01:56: Also wir müssen eine Pflegebedarfsplantung machen.
00:01:59: Wir schauen mit der Pflege bedarfsplandung wie die aktuelle Versorgungslage in der Pflege aussieht und wir erstellen Prognosen für zukünftige Bedarfe.
00:02:08: Also zum Beispiel wo zukünftig zusätzliche Plätze auch im Fliegerheim benötigt werden.
00:02:13: aber wir gucken uns natürlich im Rahmen der pflegebedarf nicht nur die Zahlen an sondern auch dass drum herum ist total wichtig.
00:02:20: Die Pflegebedarfsplanung ist dabei die Grundlage für politische und fachliche Entscheidungen.
00:02:24: Und daraus sind auch schon viele spannende Projekte entstanden, also unter anderem dieser Podcast.
00:02:29: Ja eine pflegebedarf Planung ist in Nordrhein-Westfalen gesetzlich vorgeschrieben?
00:02:35: Ist das eigentlich in allen anderen Bundesländern so?
00:02:39: Und vielleicht sofort noch eine zweite Frage, kannst du uns auch noch was zu den Hintergründen sagen?
00:02:44: Also warum gibt es so eine Verpflichtung überhaupt und wie oft muss man so eine Planung eigentlich machen oder aktualisieren.
00:02:53: Also in vielen Bundesländern gibt es eine Art Pflegebedarfsplanung, aber das ist tatsächlich sehr unterschiedlich und nicht überall ist das auch mit einem gesetzlichen Auftrag verbunden.
00:03:02: Und ja zu den Hintergründen ich glaube alle kennen den demografischen Wandel.
00:03:06: die Bevölkerung wird älter dadurch steigt natürlich auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen und es dauert oft mehrere Jahre um Angebote wie Pflegeheime zu schaffen Also diese neuen Pflegeheime zu bauen, Strukturen anzupassen.
00:03:20: Das dauert einfach und deshalb sollten Kreise und kreisfreie Städte das auch regelmäßig im Blick haben und schauen wie sich der Bedarf entwickelt.
00:03:28: Und so mit der Pflegebedarfsplanung merken sie dann auch frühzeitig ob Angebote ausreichen oder vielleicht neue Angebote benötigt werden.
00:03:36: Es ist wichtig frühzeitig dieser Entwicklung zu erkennen um Entscheidungen auf einer fundierten Grundlage zu treffen.
00:03:42: Wie oft wird sowas aktualisiert?
00:03:46: Wir sind verpflichtet, das alle zwei Jahre umfassend vorzuschreiben.
00:03:50: Wir machen aber in dem Jahr dazwischen auch immer einen kürzeren Updatebericht, um noch mal aktuelle Zahlen zu
00:03:55: haben.".
00:03:55: Naja und wenn man dann sieht dass es im Bedarf gibt baut der Kreis Borken dann selber ein Heim?
00:04:01: Nein!
00:04:02: Der Kreis Bocken baut nicht selber das Heim sondern er sende im Prinzip Zahlen an denen sich Investoren orientieren genau die einfach schauen wo gerade zukünftig bedarfe sind.
00:04:11: Ah, okay.
00:04:13: Und damit wir uns deine Arbeit noch ein bisschen konkreter vorstellen können kannst du vielleicht mal erklären wie so eine Pflegebedarfsplanung entsteht?
00:04:22: also woher kommen deine Zahlen?
00:04:24: was machst Du mit den Zahlen und wie wird sowas aufbereitet?
00:04:29: Ja, also die Zahlen bekommen wir überwiegend von IT NRW.
00:04:32: Das sind Bevölkerungsdaten, die wir bekommen und auch die Pflegestatistik.
00:04:36: aber natürlich haben wir auch beim Kreis Daten vorliegen also zum Beispiel von Pflegeeinrichtungen oder durch den Austausch mit den Städten und Gemeinden, denen wir regelmäßig haben.
00:04:45: da bekommen wir natürlich immer zusätzliche Daten.
00:04:48: Und dann arbeite ich mit ziemlich großen Tabellen mit denen anhand verschiedener Szenarien geschaut wird wie sich so die Anzahl der Pflegebedürftigen voraussichtlich entwickelt.
00:04:57: Also wir haben dann am Ende einen Bedarf, der sich aus dieser Berechnung ergibt und der wird den vorhandenen Angeboten gegenübergestellt.
00:05:04: Also den Plätzen die wir haben in Pflegeheimen mit ambulanten Wohngemeinschaften und so kann angeschaut werden wo zusätzliche Angebote benötigt werden.
00:05:12: ja und diese Ergebnisse die fühlen wir dann in dem Bericht also in der Pflegebedarfsplanung zusammen.
00:05:17: Ja wie das bei einer Planung so ist dabei blickt man ja in die Zukunft.
00:05:22: jetzt weiß ich ziemlich sicher dass du keine Glaskugel hast.
00:05:26: Kannst du mal erklären, wie man so eine Zukunftsberechnung ohne Glaskogel macht?
00:05:32: Ja das ist tatsächlich auch gar nicht so einfach und mir ist dabei auch immer ganz wichtig zu sagen dass es natürlich wirklich nur Prognosen sind.
00:05:38: Also wir können nicht sicher vorher sagen, wie sich die Zahlen entwickeln weil es natürlich total viele Faktoren gibt, die auch einen Einfluss darauf haben.
00:05:46: Wir nehmen als Grundlage die Bevölkerungsentwicklung und dann schauen wir zunächst, wie sich die Pflegebedürftigkeit rein aufgrund der Alterung der Bevölkerung entwickelt.
00:05:57: Aber natürlich spielt insgesamt nicht nur die Alterung eine Rolle, sondern es gibt auch noch viele andere Faktoren zum Beispiel den medizinischen Fortschritt oder die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen und auch gesetzliche Änderungen haben immer Auswirkungen oder steigende Kosten, die dazu führen dass Angebote vielleicht weniger genutzt werden.
00:06:15: Also wir haben wirklich verschiedenste Faktoren, die wir einfließen lassen.
00:06:19: Damit das Ganze fundiert ist, haben wir für diese Entwicklung von den Szenarien auch ein wissenschaftliches Institutbeauftragte, das uns begleitet hat.
00:06:27: also wir haben uns dann Unterstützung von Experten dazu geholt.
00:06:31: Ah, okay.
00:06:31: Also da gibt es schon auch wirklich eine wissenschaftliche Grundlage und da wird nicht so Pimal-Daumen nach Bauchgefühl entschieden?
00:06:39: Nein natürlich nicht!
00:06:40: Wir holen uns dann wirklich die Wissenschaft mit dazu um auch fundierte Zahlen nachher zu haben.
00:06:46: Und wie weit schaut man bei so einer Planung in die Zukunft?
00:06:50: Für den gesamten Kreisbrücken schauen wir tatsächlich fünfzehn Jahre in die Zukunft, für die einzelnen Städte und Gemeinden bzw.
00:06:56: Wir haben die Insozialräume aufgeteilt.
00:06:59: Schauen wir acht Jahre in der Zukunft!
00:07:02: Ja, dann muss man ja sagen bei dem Thema Pflege denken viele Menschen sofort an Pflegeheime.
00:07:09: Wichtig zu wissen ist ja eigentlich dass nur ungefähr fünfzehnt Prozent der Pflegebedürftigen überhaupt im pflegeheimen leben.
00:07:17: Dann wäre ja mal interessant zu fragen, welche Versorgungsformen werden denn bei der Pflegebedarfsplanung doch mit einbezogen?
00:07:24: Ja also berechnet wird wirklich vor allem der Bedarf an Plätzen in Pflegeheimen und den ambulanten Wohngemeinschaften.
00:07:31: Aber einbezogen werden in die Planung quasi alle Angebote im Pflegesektor – also ambulante Pflegedienste, Tagespflegen, Kurzzeitpflege, betreutes Wohnen, Angebote der Pflegeberatungen usw.. Ein großes und wichtiges Thema im Rahmen der Pflegebedarfsplanung ist natürlich auch die Personalsituation in der Pfleger.
00:07:51: Da wird die Lage in den letzten Jahren leider immer schwieriger, deshalb schauen wir da noch mal genauer hin.
00:07:58: Wenn der Bericht fertig geschrieben ist – also du hast alle Zahlen ausgerechnet und Tabellen fertig gemacht – gibt es dann am Ende so etwas wie ein Fazit?
00:08:08: Also werden die Zahlen interpretiert oder wie sieht das aus?
00:08:13: Also ich würde sagen, als Fazit kann man vielleicht unsere Handlungsempfehlungen nehmen die wir am Ende von jedem Bericht haben.
00:08:19: Wir schauen ja welche Erkenntnisse haben wir wo liegen vielleicht Probleme im Pflegesektor?
00:08:23: Wo können wir noch mal daran arbeiten und dann werden Handlung sempfehlungen entwickelt.
00:08:28: Die bekommen wir auch als Auftrag von der Politik dass wir uns damit beschäftigen das wir umsetzen.
00:08:33: und genau also eine Handlungsempfehlung war zum Beispiel der Punkt Pflegeberatung wo dann auch dieser Podcast entstanden ist.
00:08:41: Im Grunde würde ich mal sagen für uns Bürger und Bürgerinnen ist so ein Bericht eher abstrakt, sagen wir mal.
00:08:48: Also die Tabellen und Zahlen und alles in ferner Zukunft.
00:08:52: was mich als Betroffenen interessiert ist ja eigentlich dann die akute Situation wenn nicht gerade Hilfe benötige.
00:08:59: Für wen ist denn dieser bericht eigentlich viel interessanter?
00:09:04: Vor allem interessant ist der Bericht für Investoren, aber auch für die Städte und Gemeinden.
00:09:10: Die natürlich Anfragen von Investoren bekommen.
00:09:14: Und vielleicht auch für Politik.
00:09:15: Aber natürlich ... Der Bericht ist öffentlich einsehbar.
00:09:19: Auch jeder Bürger oder Bürgerin kann sich den Bericht anschauen.
00:09:24: Ja okay!
00:09:26: Du beschäftigst dich ja jetzt schon seit ein paar Jahren mit dem Thema?
00:09:30: Hat sich in dieser Zeit eigentlich viel verändert, hast du eine Veränderung wahrnehmen können?
00:09:36: Ja doch schon.
00:09:37: Also ich glaube zum einen hat natürlich die Anzahl der Pflegebedürftigen enorm zugenommen.
00:09:42: also es sind immer mehr Menschen die pflegebedüftig sind und auch immer mehr menschen die zuhause versorgt werden.
00:09:48: Und was sich enorm verändert hat, ist auch die Personalsituation.
00:09:52: Also der Arbeitskräftemangel ist tatsächlich in den letzten Jahren deutlich stärker geworden und es geht nicht mehr immer nur darum neue Pflegeheime zu bauen sondern viel wichtiger ist die Frage ob man dafür überhaupt genug Personal bekommt.
00:10:06: und deshalb ist natürlich auch noch wichtiger geworden die Pflegesituation Zuhause so aufzustellen das pflegebedürftige solange wie möglich zu Hause bleiben können.
00:10:15: Da ist Prävention natürlich ein wichtiger Punkt, aber auch Entlastungsangebote für pflegende Angehörige wie die Tagespflege sind total wichtig.
00:10:22: Und deshalb haben wir da auch in den letzten Jahren vermehrt unseren Fokus drauf gerichtet.
00:10:28: Wenn wir jetzt auf den Kreis Borken schauen, sind das auch die Herausforderungen für die kommenden Jahre?
00:10:35: Ja, ich würde sagen das passt schon zu dem was ich gerade gesagt habe.
00:10:38: Also Herausforderung ist natürlich dass die Gesellschaft älter wird und somit auch die Pflegebedürftigkeit ansteigen wird.
00:10:45: Arbeitskräftemangel ist meiner Meinung nach die größte Herausforderung also Arbeitskräfte für die Pflege zu gewinnen und auch dort zu halten.
00:10:52: pflegende Angehörige sollten entlastet werden um die Pflegen Zuhause möglichst lange gewährleistend zu können.
00:10:58: Und was aktuell natürlich auch viel diskutiert wird es die Finanzierbarkeit der Angebote so dass man bezahlbare Angebote schafft.
00:11:05: Ja und bei der Erstellung hast du natürlich mit vielen Einrichtungen zu tun, mit Kommunen, mit Fachleuten.
00:11:12: Was hat sich in diesen Gesprächen besonders beeindruckt sagen wir mal?
00:11:17: Also ich glaube dass ich insgesamt einfach wirklich mit... vielen sehr engagierten Menschen gesprochen habe.
00:11:22: so in den letzten Jahren und gerade in der Pflege merkt man mit wie viel Leidenschaft viele auch in ihrem Beruf arbeiten.
00:11:28: Und ich hab gemerkt, wie wichtig es ist die Menschen zu vernetzen dass man durch die Zusammenarbeit auch viele Akteure deutlich mehr erreichen kann.
00:11:37: ja für mich war der Austausch auch selbst immer total bereichernd also sowohl mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Städten und Gemeinden weil sie auch viel besser mitbekommen was bei ihnen vor Ort los ist.
00:11:46: also die sind einfach viel näher dran aber Akteuren aus der Pflege.
00:11:50: Also ich komme ja selbst nicht aus der pflege und ich habe da total viel auch dazu lernen dürfen.
00:11:56: also hat sich auch dein persönlicher blick auf das thema pflege durch deine arbeit verändert?
00:12:01: Ja, also definitiv mich weiß noch vielen mehr zu schätzen welche wertvolle und welcher herausfordernde Arbeit pflegekräfte leisten.
00:12:10: Ich habe auch gemerkt, dass es wichtig ist sich frühzeitig mit dem Thema Pfleger zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.
00:12:16: Also Pflegesituationen kommen natürlich dann irgendwie doch immer plötzlich aber ich glaube schon das man sich auf einige Dinge vorbereiten könnte.
00:12:24: Gab's denn eigentlich Begegnungen oder auch Erkenntnisse die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?
00:12:31: Ja, ich würde sagen vor allem die Kontakte mit den Pflegebedürftigen, mit pflegenden Angehörigen aber auch so mit unseren Interview-Gästen im Podcast.
00:12:39: Wir haben einmal einen Tag der Tagespflegen durchgeführt und dafür haben wir Videos aufgenommen mit Pflegebedürftige und mit pflegenden An gehörigen um ein bisschen auf die Tagespflege auch aufmerksam zu machen Und ich fand es echt toll zu sehen, wie hilfreich diese Unterstützung für viele Familien ist.
00:12:55: Eine ältere Dame war Gast in einer Tagespflege und hat selbst einfach so schön davon erzählt.
00:13:01: Bei mir ist da hengeblieben, dass man viele Dinge ausprobieren muss und viele auch zunächst mal falsche Vorstellungen davon haben.
00:13:09: Aber wenn man das wirklich erlebt, der Blick darauf verändern kann.
00:13:14: Ich könnte noch ganz viel erzählen.
00:13:15: Es waren wirklich viele tolle Begegnungen!
00:13:19: Ja, und dann möchte ich natürlich auch nochmal auf die vergangenen Jahre mit unserem Podcast zurückschauen.
00:13:25: Du bist ja bekennende Podcast-Hörerin!
00:13:27: Du weißt Podcast zu nutzen als Informationsquelle wo andere noch in der Zeitung blättern.
00:13:33: Mich musstest du erst mal von der Idee ein Podcast so machen überzeugen.
00:13:37: das gebe ich auch gerne zu.
00:13:40: Warum sind Podcasts ein erfolgreiches Format oder was gefällt dir persönlich besonders daran?
00:13:46: Und Eine Frage, die mich besonders interessiert.
00:13:49: Warum warst du dir eigentlich so sicher, dass ein Pflegepodcast funktioniert?
00:13:54: Ja also hundertprozentig sicher war ich mir dann natürlich auch nicht weil das Thema Pflege ist natürlich jetzt nicht unbedingt das gängigste Podcast-Thema, aber die Zahlen und die Rückmeldungen zeigen ja dass es funktioniert.
00:14:05: Ich glaube einfach Podcasts sind flexibel nebenbei hörbar zu jeder Zeit an jedem Ort und wir haben natürlich auch andere Angebote wie Vorträge.
00:14:15: aber die kann man dann immer nur zu diesem einen Zeitpunkt anhören Und für manche ist das natürlich auch relevant, aber vielleicht ist es genau dann dieser Zeitpunkt gerade vorbei, wenn jemand für sich den Bedarf entdeckt.
00:14:27: Gleichzeitig haben pflegende Angehörige natürlich auch wenig Zeit, aber so haben sie einfach die Möglichkeit, sich nebenbei zu informieren und wir können diese komplexen Themen – ich glaube, dass Thema Pflege, die Leistungen der Pflegeversicherung sind sehr komplex – wirklich versuchen verständlich zu erklären.
00:14:43: Genau, und mit den Interviews haben wir natürlich auch das Format noch mal so ein bisschen verändert.
00:14:47: Und so können wir durch die Gespräche mit den Experten haben auch wir die Möglichkeit wirklich in die Praxis und auch so ein bis hin hinter die Kulissen zu schauen.
00:14:55: Und dadurch können wir glaube ich auch viele Vorurteile abbauen.
00:14:58: Deshalb glaube ich ist Thema Podcast einfach ein gutes Format auch für die Pflege!
00:15:03: Und ganz persönlich was hat dir am Podcast an unserem Pflegebodcast besonders Spaß gemacht?
00:15:11: Ich glaube auch da, würde ich sagen die Gespräche mit den Gästen in den Interviews.
00:15:15: Also ich durfte selbst durch diese Interviews auch total viel dazulehren und habe nochmal so ein bisschen Einblick hinter die Kulissen bekommen und ja insgesamt natürlich auch zu sehen dass wir den Menschen im Kreis Borken mit dem Podcast helfen können also viel positives Feedback zu bekommen das hat Spaß gemacht.
00:15:32: Ja da fällt mir auch noch eine Sache ein wenn man so einen Vortrag hält Dann kriegt man von den anwesenden Zuhörern natürlich irgendwie so ein sofortiges Feedback.
00:15:42: Beim Podcast ist das ganz anders, man nimmt es auf, irgendwann später wird's veröffentlicht und dann irgendwann später kriegt mal von dem einen oder anderen ein Feedback – da freut man sich dann natürlich besonders drüber!
00:15:54: Wenn ich mich jetzt mal ganz kurz aus dem Nähekästchen plaudern darf... Ich war bei einem Senioren am Mittag Vortrag halten und vor mir war noch ein Redner, die war noch nicht fertig.
00:16:04: Also habe ich mich einfach so dazu gesetzt, ein alter Herrsatz neben mir ohne ihm zu nahe zu treten aber achtzig hatte der mit Sicherheit schon überschritten.
00:16:13: Und dann stupst er mich von einer Seite an und sagt, das wirkt ihn auch singen!
00:16:19: Das ist eine ganz feine Sache, die hört man jedes Mal an.
00:16:24: Also der bis platt für alle, die es nicht verstehen.
00:16:27: Er hat einfach gesagt er wollte mir mal sagen wie toll das ist so ein Podcast zu hören und er hört sich die regelmäßig an Und das war natürlich für mich eine Erkenntnis.
00:16:37: Wir erreichen nicht nur fliegende Angehörige sondern wir erreichen tatsächlich auch alte Menschen Die älteren Damen drum herum, die wurschelten alle in ihre Handtasche zogen ihr Smartphone raus und waren dann sofort heiß gemacht.
00:16:51: Und ja, markt mir das Ochropt Handy!
00:16:54: Also da war eine wirklich schöne Situation und er hat dann nochmal so hinterhergeschoben... Da ist im Winter noch mal ab und zu so einer Abwechslung zur Fernsehen- und Radio wenn man nicht viel rauskommt.
00:17:06: Ja und darüber habe ich mich wirklich gefreut über so ein direktes Feedback ne?
00:17:11: Ja, total schön.
00:17:12: Also das auch wirklich selbst die älteren Menschen inzwischen Podcasts für sich entdecken.
00:17:17: Genau Jetzt ist zwar Sommer aber vielleicht hört er ja gerade auf diese Folge nicht nur im Winter.
00:17:22: Dann viele Grüße nach Wesike.
00:17:26: Gab es denn eine Folge oder einen Gast der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
00:17:32: Einen Gast kann ich gar nicht so sagen.
00:17:33: Ich glaube eigentlich alle unsere Folgen mit den Interview-Gästen, als wir vor Ort waren und im Hospiz die Folge aufgenommen haben, die Gespräche mit den Leitungen der Tagespflege und des Pflegeheims, mit einer Pflegeberaterin, mit der Verbraucherzentrale und ganz besonders auch noch mal die Folge, die wir vor Kurzem erst am Jugendkampus in Frieden aufgenommen habe.
00:17:51: Der Marktplatz Nachbarschaftshilfe dort mit den Jugendlichen das war einfach ein voller Erfolg und es hat echt Spaß gemacht dazu die Folgeaufzunehmen.
00:18:00: Und damit sind wir schon fast am Ende der Folge und du hast das Ritual am Ende selber eingeführt bei den Interviewfolgen.
00:18:09: Das soll natürlich dann bei dir jetzt auch nicht fehlen, es gibt jetzt drei entweder oder Fragen.
00:18:14: bist du bereit dafür?
00:18:15: Ja!
00:18:17: Dann starten wir mal Frage Nummer eins Podcast aufnehmen oder Podcast hören?
00:18:24: Podcast hören.
00:18:27: Aber
00:18:27: eigentlich beides.
00:18:30: Frage Nummer zwei Bericht erstellen oder Ergebnisse präsentieren?
00:18:35: Ergebnisse präsentieren.
00:18:37: Das war sehr spontan!
00:18:39: Frage Nummer drei, neues Projekt starten oder bewährte Projekte weiterentwickeln?
00:18:47: Auch da würde ich sagen beides.
00:18:48: also es macht immer Spaß neue Sachen zu starten aber wenn sich Projekten bewährt haben und gut laufen dann finde ichs auch gut das weiterzu entwickeln.
00:18:58: Ja und weil du es bist gibt's noch eine vierte Bonusfrage Interview führen oder interviewt werden?
00:19:06: Interview führen.
00:19:09: Trotzdem warst du ein sehr, sehr angenehmer Interviewgast!
00:19:13: Danke!
00:19:14: Ja Lena vielen, vielen Dank für mehr als zwei Jahre gemeinsame Podcastarbeit.
00:19:19: Vielen Dank für deine Initiative und deine Motivation Und natürlich auch danke für das heutige Interview.
00:19:27: Danke, dass du mir das Medium-Podcast nahe gebracht hast und für deine neue Aufgabe wünschen wir dir natürlich alles Gute!
00:19:35: Vielleicht laden wir dich noch mal zu deinem neuen Thema hier in dem Podcast ein weil da sind die zwei guten Nachrichten zum Schluss.
00:19:42: Zum einen der Podcast wird weitergehen und zum anderen bleibt Lena an dem Kreis Borken erhalten.
00:19:49: Ja, und das ist auch für mich die wichtigste Nachricht der Podcastwirt weitergehen.
00:19:53: Es war für mich wirklich ein Herzensprojekt.
00:19:55: viele spannende Begegnungen tolle Themen, tolle Gespräche und ich habe mich über jede einzelne positive Rückmeldung immer sehr gefreut und es finde ich wirklich schön zu sehen dass inzwischen auch viele ältere Menschen das Podcast hören für sich entdeckt haben.
00:20:09: Ja, und ich bin total gespannt wie ihr den Podcast dann fortführen werdet.
00:20:13: Ich auch!
00:20:13: Und wenn mir natürlich auch jede Folge anhören... ...und ja vielleicht bin ich irgendwann auch noch mal Gast hier im Podcast?
00:20:18: Und ich möchte natürlich zum Abschluss auch nochmal von Herzen allen Zuhörerinnen und Zuhärern danken.. ..und natürlich auch den Interviewgästen die unseren Podcast in den vergangenen Jahren begleitet haben.
00:20:29: Und natürlich möchte ich mich auch ganz besonders bei dir bedanken, Gudula.
00:20:32: Denn du warst mit Sicherheit auch ein großer Grund warum der Podcast mir so viel Spaß gemacht hat.
00:20:37: Ja, schön.
00:20:40: Das war unsere heutige Folge von Pflege im Kreis Borken.
00:20:44: Wir haben erfahren was hinter der Pflegebedarfsplanung steckt und warum sie für die Zukunft der Pflege wichtig ist.
00:20:50: Und wir haben gleichzeitig Gelegenheit gehabt uns von Lena zu verabschieden.
00:20:55: Informationen zur Pflege in den Kreisborken oder auch zur Pflegebedarfs-Planung finden Sie auf unserer Pflegeinternetseite des Kreises BorkEN und das verlinken wir alles in den Show Notes.
00:21:05: Ja, dann ganz lieben Dank fürs Zuhören.
00:21:07: Ich wünsche Ihnen alles Gute und ich sage einfach mal bis bald!
00:21:11: Bis zum nächsten Mal!
00:21:12: Tschüss!
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